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16.07.2008
- → Feuilleton
Mit und ohne Physis
Der Theater- und Opernregisseur Luc Bondy geht als Zuschauer eher selten ins Theater. »Es gibt so vieles, das mich nervt: das Parfüm der Nachbarin genauso wie die Ironisierung der Darsteller, dann wieder Dinge, die vielleicht gedacht worden sind, aber keinen sichtbaren physischen Ausdruck gefunden haben«, sagte Bondy, der am Donnerstag 60 wird, der Süddeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Was er auf der Bühne noch nicht leiden kann: Wenn sich Schauspieler auf der Bühne zu oft anschauen – »das ertrage ich nicht. Oder wenn die Absichten des Regisseurs allzu sichtbar werden«. (ddp/jW)
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