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Spitzenhelm

In San Francisco wurde ein neues Steuerungsgerät für Computerspielsüchtige vorgestellt. Der Australier Tan Le setzte einen luftigen Helm auf, aus dem Sensoren ragten, die den Kopf wie Tentakel umschlossen. Sie registrieren elektrische Signale des Gehirns, die in Computerbefehle umgewandelt werden. Nach einem kurzen Training reicht ein Gedanke, um Objekte auf dem Monitor zu drehen, in eine bestimmte Richtung zu ziehen oder verschwinden zu lassen. Auch Stimmungen und Gesichtsausdrücke erkennt das Gerät. Es heißt EPOC, bringt Neurowissenschaft und Computertechnologie zusammen. Le: »Was wir jetzt haben, ist nur die Spitze des Eisbergs dessen, was möglich ist.« Der Spitzenhelm soll zum Weihnachtsgeschäft mit einem Videospiel in den Handel kommen. Le kennt weitere Anwendungsmöglichkeiten: »EPOC kann sicher als ein ziemlich genauer Lügendetektor eingesetzt werden.«

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2008, Seite 12, Feuilleton

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