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Die Linke fordert Mindestrente

Berlin. Die Linke will die Forderung nach Mindestlöhnen und -renten in den Mittelpunkt ihrer Wahlkämpfe rücken. Das erklärte Parteichef Lothar Bisky am Sonntag nach einer zweitägigen Klausurtagung des Parteivorstandes in Berlin. Man wolle »die Partei der Kümmerer sein«, so Bisky. Das Rentenkonzept sieht eine Mindestabsicherung von 800 Euro pro Monat sowie eine neue Berechnungsformel vor, durch die 70 Prozent des Arbeitsentgeltes als Niveau der Alterssicherung erreicht werden können. Zur Finanzierung schlägt die Partei unter anderem vor, jene 13 Milliarden Euro, mit denen der Bund die private Altersvorsorge fördert, die vor allem Besserverdienenden zugute komme, umzuwidmen. Diese Steuermittel sollten statt dessen innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung genutzt werden, um gezielt die Altersversorgung von Geringverdienern und Erwerbslosen aufzustocken. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2008, Seite 1, Inland

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