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Bofinger gegen Bildungsföderalismus

Berlin. Der »Wirtschaftsweise« Peter Bofinger hat die Hoheit der Bundesländer in Bildungsfragen als »absurd« bezeichnet. »Ich kenne kein Land auf der Welt, in dem es keinerlei zentrale Kompetenz in einem so wichtigen gesellschaftlichen Bereich gibt«, sagte Bofinger dem Berliner Tagesspiegel (Montagausgabe). Es sei ein »schwerer Fehler« der Föderalismuskommission gewesen, dem Bund Mitspracherechte zu versagen. Die Investitionslücke im deutschen Bildungssystem bezifferte er auf 20 bis 25 Milliarden Euro im Jahr. Soviel sei allein notwendig, um Deutschland auf »mittleres Niveau bei den führenden Industrienationen« heranzuführen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2008, Seite 2, Inland

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