Zum Inhalt der Seite

Thaksin muß in Thailand bleiben

Bangkok. Der frühere thailändische Ministerpräsident Thaksin Shinawatra darf nach einer Entscheidung des Obersten Gerichts das Land vorerst nicht verlassen. Der 2006 von einem Militärputsch gestürzte Thaksin und seine Frau Pojaman müssen sich ab Dienstag wegen Amtsmißbrauchs und Interessenkonflikts bei einem Privatgeschäft während seiner Amtszeit vor Gericht verantworten. Das Oberste Gericht habe entschieden, daß seine Forderung nach Auslandsreisen derzeit nicht gerechtfertigt sei, erklärte ein Justizsprecher am Freitag. Thaksins Anwalt hatte im vergangenen Monat erklärt, sein Mandant wolle nach China, Japan und nach England reisen, wo ihm der Fußballverein Manchester City gehört.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2008, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!