Zum Inhalt der Seite

Mugabe: »Brown mischt sich ein«

Harare. Zwei Wochen vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in Simbabwe bezeichnete Staatschef Robert Mugabe seinen Rivalen Morgan Tsvangirai erneut als Marionette der früheren britischen Kolonialmacht. »Weder direkt noch indirekt –dieses Land soll nie wieder unter Herrschaft und Kontrolle eines weißen Mannes sein«, sagte Mugabe am Samstag. Mit Blick auf den Appell des britischen Premierministers Gordon Brown zu einem Ende von »Gewalt und Unterdrückung in Simbabwe« fügte Mugabe hinzu: »Brown (...) mischt sich weiter in unsere inneren Angelegenheiten ein und macht uns zum Gegenstand britischer Politik, als wenn wir immer noch eine britische Kolonie wären.» (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2008, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!