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Kosovo: Verfassung in Kraft getreten

Pristina. Vier Monate nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung ist am Sonntag die neue Verfassung des Kosovo in Kraft getreten. Damit geht die oberste Entscheidungsgewalt nach neun Jahren unter der Verwaltung der Vereinten Nationen (UN) an die gewählten Institutionen des Landes über. »Das ist ein historischer Moment für den Kosovo«, sagte Präsident Fatmir Sejdiu. Der serbische Präsident Boris Tadic bekräftigte jedoch, daß die Provinz weiter als Teil Serbiens betrachtet würde, und forderte eine neue Runde internationaler Gespräche über den Status des Kosovo. Die Unabhängigkeitserklärung der serbischen Provinz vom 17. Februar sei völkerrechtswidrig.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2008, Seite 2, Ausland

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