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Nicht-Fußball

China bereitet sich auf die Spiele vor – und nennt die Kinder so. Wie das polizeiliche Meldeamt in Peking am Mittwoch bekanntgab, wurde bislang 4 104 Neugeborenen der Vorname »Aoyun« gegeben. Übersetzt heißt das »Olympische Spiele«. Die Namensgebung in China ist traditionell eine sehr aktuelle, so hießen 1949, im Jahr der Staatsgründung der Volksrepublik China, viele Neugeborene »Bau einer Nation « oder »Verteidigt China«. Der australische Schwimmer Nick D’Arcy dagegen hat mit den Spielen nichts mehr zu tun. Trotz Qualifikation über 200 Meter Schmetterling darf er dort nicht hinfahren, weil er vom Präsidenten des NOK Australiens John Coates ausgeschlossen worden war, nachdem er seinem Teamkollegen Simon Cowley bei einer Disco-Schlägerei Nase und Kiefer gebrochen hatte. Diese Entscheidnung hat das NOK nun einstimmig bestätigt. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2008, Seite 16, Sport

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