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10.06.2008
- → Inland
IG Metall will Pilotabschluß
Böblingen. Bei den Verhandlungen über einen neuen Altersteilzeit-Tarifvertrag in der Metall- und Elektroindustrie sind Unternehmer- und Gewerkschaftsvertreter am Montag Nachmittag im baden-württembergischen Böblingen erneut zusammengekommen. Im Südwesten soll ein Pilotabschluß erzielt werden, der auf alle anderen Tarifgebiete übertragen wird. In den vergangenen Tagen hatten sich nach Angaben der IG Metall mehr als 90000 Beschäftigte in Baden-Württemberg an Warnstreiks beteiligt. Am Montag legten Arbeiter bei Opel im thüringischen Eisenach, von Hörmann Automotive in Mainz-Gustavsburg, der Thielmann AGKG, der Teka Küchentechnik im hessischen Haiger sowie bei Seeger-Orbis in Königstein zeitweise die Arbeit nieder, wie ein Sprecher des IG-Metall-Bezirkes Frankfurt/M. berichtete.
Hintergrund der Gespräche ist, daß die staatliche Förderung für den vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben 2009 ausläuft. Die IG Metall fordert für ältere Beschäftigte auch ab 2010 eine Altersteilzeitregelung. Der Unternehmerverband will einem Sprecher zufolge »nicht mehr so vielen Arbeitnehmern, nicht mehr pauschal und nicht mehr so früh« eine Altersteilzeit ermöglichen. Baden-Württermbergs IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann drohte mit einer Ausweitung der bundesweiten Warnstreiks, falls sich die Unternehmer nicht bewegten.
(ddp/jW)
Hintergrund der Gespräche ist, daß die staatliche Förderung für den vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben 2009 ausläuft. Die IG Metall fordert für ältere Beschäftigte auch ab 2010 eine Altersteilzeitregelung. Der Unternehmerverband will einem Sprecher zufolge »nicht mehr so vielen Arbeitnehmern, nicht mehr pauschal und nicht mehr so früh« eine Altersteilzeit ermöglichen. Baden-Württermbergs IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann drohte mit einer Ausweitung der bundesweiten Warnstreiks, falls sich die Unternehmer nicht bewegten.
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