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Indonesien: Maßnahmen gegen islamische Gruppe

Jakarta. Nach Protesten Tausender Muslime gegen eine islamische Religionsgemeinschaft in Indonesien hat die Regierung in Jakarta der Gruppe Beschränkungen auferlegt, sich aber gegen ein Verbot entschieden. Das Innenministerium und das Ministerium für religiöse Angelegenheiten untersagten der Ahmadijah-Sekte am Montag insbesondere die Verbreitung ihrer Glaubensgrundsätze. Die Religionsgruppe, der in Indonesien rund 200000 Menschen angehören, werde jedoch nicht aufgelöst, betonte Generalstaatsanwalt Hendarman
Supanji. Verfechter der Religionsfreiheit hatten den Präsidenten aufgefordert, religiöse Minderheiten zu schützen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2008, Seite 6, Ausland

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