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Tibet: Mönche sollen Bomben gelegt haben

Peking. Nach den Tibet-Unruhen haben die chinesischen Behörden 16 tibetische Mönche wegen Bombenanschlägen angeklagt. Bei den Terroraktionen Anfang April sei jedoch niemand zu Schaden gekommen, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Ein Sprengsatz habe einen Stromtransformator zerstört, ein zweiter Teile eines Wohnhauses. Ein dritter Anschlag auf eine Tankstelle und eine Polizeiwache sei fehlgeschlagen. Die Mönche wurden bereits Mitte Mai festgenommen und sind laut Xinhua geständig. Alle Attentate wurden in einem Bezirk der Region Chamdo verübt. Die blutigen Unruhen im März in Tibet hatten mit Übergriffen auf die Han-chinesische Minderheit in der Bergregion begonnen. Dabei kamen nach chinesischen Angaben 20 Menschen ums Leben. Eine sogenannte tibetische Exilregierung spricht von bis zu 200 Toten. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2008, Seite 1, Ausland

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