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Haft wegen Werbens für Al-Qaida gefordert

Celle. Im bundesweit ersten Prozeß um Internet-Propaganda für Al-Qaida hat die Bundesanwaltschaft für den angeklagten Iraker eine Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten gefordert. Der in Georgsmarienhütte lebende Mann habe sich des »Werbens um Mitglieder oder Unterstützer für das Terrornetzwerk« in 22 Fällen schuldig gemacht, sagte Oberstaatsanwalt Peter Ernst am Donnerstag in seinem Plädoyer vor dem Oberlandesgericht Celle. Durch Verbreitung von Botschaften von Al-Qaida-Führern habe sich der 37jährige dem Terrornetzwerk als Multiplikator zur Verfügung gestellt, so Ernst.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2008, Seite 2, Inland

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