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Dresden bekommt Gnadenfrist

Dresden. Im Streit um die Waldschlößchenbrücke wird die UNESCO Dresden womöglich doch nicht sofort von der Liste der Weltkulturerbestätten streichen. Bei der Sitzung des Welterbekomitees Anfang Juli sollen den Mitgliedern zwei Optionen vorgeschlagen werden, berichtete die Sächsische Zeitung (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf ein internes Arbeitspapier. Eine davon empfiehlt demnach, Dresden vorerst auf der Liste der gefährdeten Welterbestätten zu lassen. Die Entscheidung würde dann erst auf der Sitzung im Sommer 2009 fallen. Bei dieser Option setzt die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation offenbar darauf, daß der Bau der Brücke doch noch gestoppt und das betroffene Gebiet im Elbtal wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt wird. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2008, Seite 4, Inland

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