-
30.05.2008
- → Feuilleton
Google zur Kasse
Belgische Zeitungen wollen den Internetriesen Google wegen der Verbreitung von Artikeln über einen Zeitraum von zwei Jahren auf mehr als 30 Millionen Euro Schadenersatz verklagen. Wie eine Sprecherin von Copiepresse mitteilte, reagiert die Gruppe französischsprachiger Zeitungsverleger in Belgien damit auf das Scheitern außergerichtlicher Verhandlungen. Im Februar 2007 hatte ein Brüsseler Gericht ein Urteil bestätigt, das es Google verbietet, Artikel aus der französischsprachigen belgischen Presse auf seinen Internetseiten zu veröffentlichen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton