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Bahn AG bereitet Börsengang vor

Berlin. Vier Großbanken sollen die Transportgesellschaften der Bahn bis zum Herbst an die Börse bringen. Die Bahn AG benannte am Dienstag die Deutsche Bank, Goldman Sachs, Morgan Stanley und UBS als globale Koordinatoren. Sie sollen den Börsengang der Bahn-Subholding »DB Mobility Logistics AG« umsetzen. Am Freitag soll der Bundestag die Teilprivatisierung der Verkehrsgesellschaften zu maximal 24,9 Prozent beschließen. Damit wäre ein Börsengang noch im Herbst möglich. Mehrere Zeitungen nannten unter Berufung auf Aufsichtsratskreise den 5. November. In der Welt hieß es, 20 Prozent der Anteile sollten an institutionelle Anleger gehen, die restlichen knapp fünf Prozent Kleinanlegern vorbehalten bleiben. Bahnchef Hartmut Mehdorn hatte erklärt, auch die Bahnmitarbeiter sollten mit Aktien an den erwarteten Gewinnen beteiligt werden. Der noch alleinige Eigentümer Bund erhofft sich durch den Börsengang Einnahmen zwischen fünf und acht Milliarden Euro. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2008, Seite 1, Kapital & Arbeit

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