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Zehntausende fliehen aus Südafrika

Johannesburg. Seit Beginn der ausländerfeindlichen Gewalt in Südafrika vor zwei Wochen sind Zehntausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben worden. Allein das Rote Kreuz kümmerte sich nach eigenen Angaben am Wochenende um 25000 Flüchtlinge hauptsächlich in Johannesburg. In Kapstadt suchten rund 10000 Menschen Zuflucht in Lagern, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Präsident Thabo Mbeki gerät indes zusehends unter Druck, da er sich zu den Unruhen bisher kaum äußerte. Die Zahl der Toten ist inzwischen auf 50 gestiegen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2008, Seite 2, Ausland

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