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Kurnaz-Bericht vor US-Abgeordneten
Washington. Der frühere Guantanamo-Häftling Murat Kurnaz hat sich bei Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses über Mißhandlungen während seiner Gefangenschaft beklagt. Die Befragung des in Deutschland geborenen Türken wurde per Satellit zum Kongreß nach Washington übertragen. Kurnaz sagte am Dienstag, bereits im Jahr 2002 sei er in Afghanistan unter anderem mit Schlägen und Elektroschocks mißhandelt worden. Abgeordnete forderten weitere Ermittlungen in seinem Fall.
Kurnaz war fünf Jahre lang gefangen und kam 2006 frei. In Afghanistan mußte er nach eigenen Worten Wasser einatmen und wurde bei einer anderen Gelegenheit fünf Tage lang an den Armen aufgehängt. Er habe dabei unsägliche Schmerzen erlitten. Auch in Guantanamo wurde Kurnaz nach eigener Aussage geschlagen und auch sexuell mißhandelt.
Abgeordnete im Auswärtigen Ausschuß des Repräsentantenhauses forderten weitere Untersuchungen in dem Fall. Das US-Außenministerium wies Kurnaz’ Vorwürfe zurück. »Ich kann es nicht deutlicher sagen als der Präsident der Vereinigten Staaten, und er sagt, die Vereinigten Staaten foltern nicht«, sagte Außenamtssprecher Sean McCormack.
(AP/jW)
Kurnaz war fünf Jahre lang gefangen und kam 2006 frei. In Afghanistan mußte er nach eigenen Worten Wasser einatmen und wurde bei einer anderen Gelegenheit fünf Tage lang an den Armen aufgehängt. Er habe dabei unsägliche Schmerzen erlitten. Auch in Guantanamo wurde Kurnaz nach eigener Aussage geschlagen und auch sexuell mißhandelt.
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Abgeordnete im Auswärtigen Ausschuß des Repräsentantenhauses forderten weitere Untersuchungen in dem Fall. Das US-Außenministerium wies Kurnaz’ Vorwürfe zurück. »Ich kann es nicht deutlicher sagen als der Präsident der Vereinigten Staaten, und er sagt, die Vereinigten Staaten foltern nicht«, sagte Außenamtssprecher Sean McCormack.
(AP/jW)
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