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Lücken im Armutsbericht

Erfurt. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die Auswahl der Daten zum Armuts- und Reichtumsbericht kritisiert. Sein Institut habe für den Regierungsbericht errechnet, daß die Armutsquote zwischen den Jahren 2000 und 2006 von 11,8 auf 18,3 Prozent angestiegen sei, sagte der DIW-Experte Markus Grabka der Thüringer Allgemeinen (Dienstagausgabe). Diese Zahl erwähne Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) in seinen Eckpunkten nicht. Der von Scholz vorgelegte Entwurf sei »eine zu kurz geratene Auswahl der Fakten«.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2008, Seite 4, Inland

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