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Indien: Aus Bus geworfen und überfahren

Bhubaneshwar. Weil sie nicht genug Kleingeld für die Fahrkarte hatten, sind ein armer Arbeiter und seine vierjährige Tochter in Indien aus einem fahrenden Bus geworfen und überfahren worden. Wie die Polizei im östlichen Unionsstaat Orissa am Donnerstag mitteilte, fehlten dem Mann zehn Rupien (15 Cents) für die Tickets. Er geriet mit dem Kontrolleur in Streit und wurde zusammen mit dem kleinen Mädchen aus dem Bus gestoßen. Wütende Mitreisende setzten das Fahrzeug daraufhin in Brand, der Kontrolleur wurde unter dem Vorwurf des Totschlags festgenommen. Ihm drohen nach dem tödlichen Zwischenfall vom Mittwoch bis zu zehn Jahre Haft.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2008, Seite 7, Ausland

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