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Myanmar: Schwierige Hilfe für Zyklon-Opfer

Rangun. Zehn Tage nach dem verheerenden Zyklon »Nargis« in Myanmar klagen internationale Hilfsorganisationen immer noch über Schikanen und Blockaden bei der Versorgung Hunderttausender Opfer. »Es gibt gewiß eine Enttäuschung darüber, daß dieser Hilfe-Einsatz nicht Tempo aufgenommen hat«, sagte ein Sprecher des UN-Büros für die Koordination Humanitärer Hilfe, Richard Horsey, am Dienstag in Bangkok. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) teilte mit, nur 20 Prozent der benötigten Lebensmittel gelangten zu den bedürftigen Menschen. Grund seien Engpässe, logistische Probleme und Behördenauflagen. Jüngsten amtlichen Angaben zufolge kamen durch den Zyklon fast 32000 Menschen ums Leben. Westliche Diplomaten gehen jedoch von mehr als 100000 Toten aus.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2008, Seite 7, Ausland

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