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A propos LSD

Videoaufnahmen von 1970, in denen John Lennon die Idee äußert, dem damals amtierenden US-Präsidenten Richard Nixon LSD in den Tee zu schütten, werden bis zur Klärung der Eigentumsrechte nicht veröffentlicht. Darauf einigten sich Lennons Witwe Yoko Ono und die Beatles-Sammler-Plattform World Wide Video. Diese hatte die Aufnahmen, die Lennon außerdem beim Komponieren von Songs wie »Remember« und »Mind Games« zeigen (er raucht dazu Marihuana), Yoko Onos erstem Ehemann, Anthony Cox, abgekauft. Yoko Ono ist der Ansicht, daß sie die Rechte an den Videos habe. Am 21. Mai sehen die Parteien sich in Boston zum ersten Mal vor Gericht.

Am 10. Juli wird das Auk­tionshaus Christie’s in London eine Handschrift mit Lennons »Give Peace A Chance«-Text versteigern. Zusammen mit bislang unveröffentlichten Fotos vom »Bed-In« des Beatles und seiner Frau Yoko Ono soll der Zettel um die 300000 Euro einbringen. (AP/ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2008, Seite 12, Feuilleton

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