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Britische Großbank will Kapitalspritze

London. Die zweitgrößte Bank in Großbritannien, die Royal Bank of Scotland, ist durch die US-Immobilienkrise in die Klemme geraten und braucht neues Kapital. Wie die Bankengruppe am Dienstag in London mitteilte, muß sie weitere Anlagen im Wert von 5,9 Milliarden Pfund (7,4 Milliarden Euro) abschreiben. Sie will deshalb von ihren Anteilseignern durch Ausgabe neuer Aktien 12 Milliarden Pfund (15,1 Milliarden Euro) einsammeln. Die RBS hatte im vergangenen Jahr in einer milliardenschweren Übernahmeschlacht die Mehrheit an der niederländischen ABN Amro übernommen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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