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Zentralrat schlägt ­»Ablaßhandel« aus

Berlin. Mit Empörung hat der Zentralrat der Juden das Angebot der Bahn zurückgewiesen, die Streckengebühren für das Gedenkprojekt »Zug der Erinnerung« mit einer Spende an jüdische Einrichtungen auszugleichen. Generalsekretär Stephan Kramer sagte am Montag, weder jüdische Organisationen noch die Ausstellungsmacher wollten die 100000 Euro der Bahn annehmen. »Das sieht nach Ablaßhandel aus«, sagte Kramer im rbb-Inforadio. »Wir wollen dieses Geld nicht, wir brauchen dieses Geld nicht.«

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2008, Seite 2, Inland

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