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Kassenpatienten müssen warten

Berlin. Auch in vielen Kliniken müssen Kassenpatienten einer Studie zufolge länger auf einen Termin warten als Privatversicherte. Dies gilt selbst bei lebensbedrohlichen Krankheiten wie Krebs und akutem Behandlungsbedarf wie einem Knöchelbruch. Das ergab eine Erhebung der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr und der Technischen Universität Ilmenau. Sie wurde am Donnerstag veröffentlicht.

Danach mußten in den Krankenhäusern, die aktiv nach der Versicherung fragten, Privatpatienten im Durchschnitt knapp neun Tage warten, Kassenpatienten hingegen 10,55 Tage. Bei Herzkranzverengung waren es für PKV-Patienten knapp zwölf Tage, für gesetzlich Versicherte knapp 14.

(AP/jW)

whl-lahr.de/versichertenstatus

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2008, Seite 2, Inland

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