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Afghanistan: Über 30 Zivilisten getötet

Kabul. Die afghanische Regierung will einen Angriff der US-geführten internationalen Kampftruppen untersuchen lassen, bei dem nach Angaben der örtlichen Behörden mehr als 30 Zivilisten getötet worden sein sollen. Das Verteidigungsministerium in Kabul teilte am Montag mit, es könne bisher nicht bestätigen, daß bei der Offensive am Wochenende in der Provinz Nuristan Zivilisten getötet wurden. Jedoch sollten die zuständigen Behörden den Vorfall sorgfältig untersuchen. Der stellvertretende Gouverneur von Nuristan, Mohammed Aleem, sagte der Nachrichtenagentur AFP, 33 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, seien bei der Aktion in dem Dorf Schok im Distrikt Doaab getötet und weitere 50 verletzt worden. Weitere acht Zivilisten, darunter ein zwölfjähriger Junge, seien gefangengenommen worden. Das Verteidigungsministerium bestätigte die Festnahmen, teilte jedoch mit, daß es sich um Aufständische handele. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2008, Seite 6, Ausland

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