-
08.04.2008
- → Sport
Doping: Elf von 14
Athen. Nach dem Dopingskandal der Gewichtheber hat die griechische Regierung hartes Durchgreifen angekündigt. »So etwas darf nie wieder vorkommen. Wir werden alle Maßnahmen ergreifen, um den Sport in Griechenland zu säubern«, erklärte der für den Sport verantwortliche Kultusminister Michailis Liapis am Montag in Athen. Er kündigte an, alle Sportverbände des Landes von einer neuen Kommission durchleuchten zu lassen. Die A-Proben einer am 7. März im Athener Trainingszentrum durchgeführten unangemeldeten Dopingkontrolle der Welt-Antidopingagentur waren bei elf der 14 überprüften Hantelstemmer positiv ausgefallen. Es wird erwartet, daß Griechenlands Gewichtheber von den Olympischen Spielen ausgeschlossen werden. Auswahltrainer Christos Iakovou ist schon zurückgetreten. Griechische Zeitungen melden, daß die offenbar aus einem Zwischenlager in Larissa bezogenen Präparate auch im Radsport und in der Leichtathletik aufgetaucht seien. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport