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Gesundheitspolitik als »Radikalismus«

Bratislava. Die slowakische Regierung hat offenbar unter dem Eindruck von Katholikenprotesten einen Text des Gesundheitsministeriums über den »Schutz der sexuellen und reproduktiven Gesundheit« von der Tagesordnung des Ministerrates genommen. Dies berichtete die österreichische Zeitung Der Standard am Donnerstag in ihrer Internetausgabe.

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Frantisek Tondra, erklärte, das Papier sei »ideologisch einseitig« und von Menschen erarbeitet, »die sich zum Liberalismus und radikalen Feminismus bekennen«. Falls der Ministerrat es verabschieden sollte, werde die Kirche zu weiteren Protesten mobilisieren, kündigte Cyril Jancisin, der Sekretär der Bischofskonferenz, an. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2008, Seite 15, Feminismus

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