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Tote bei Kämpfen in Südafghanistan

Kabul. Bei Kämpfen in Südafghanistan sind nach Polizeiangaben mindestens acht radikalislamische Taliban getötet und weitere vier gefangen genommen worden. Die Aufständischen wurden am Samstag abend in der Provinz Sabul getötet, teilte die örtliche Polizei am Sonntag mit.

US-Präsident George W. Bush hat erklärt, daß er von Deutschland einen Bundeswehreinsatz im umkämpften Süden Afghanistans nicht fordert und auch nicht fordern wird. Er sei dankbar, daß Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Deutsche Bundestag »unser Engagement mit Truppen im Norden Afghanistans unterstützen«, sagte Bush in einem Interview der Zeitung Die Welt (Montagausgabe). Auf die Frage, ob die USA das Engagement Deutschlands auch im Süden Afghanistans fordern, sagte Bush: »Nein. Ich will Entscheidungen, die unsere Partner tragen können... Ich möchte von anderen Staaten nichts fordern, wozu sie politisch nicht in der Lage sind.« (AFP/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2008, Seite 1, Ausland

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