-
26.03.2008
- → Kapital & Arbeit
Preise für Strom und Gas steigen erneut
Düsseldorf. Die Verbraucher in Deutschland müssen sich einmal mehr auf steigende Energiekosten einstellen. So wollen 182 lokale Gasversorger zum 1. April ihre Preise um durchschnittlich 6,6 Prozent erhöhen, wie der Branchendienst Verivox berichtet. Beim Strom planen 57 Anbieter bis zum 1. Mai eine Anhebung von insgesamt 171 Stromangeboten – diese sollen durchschnittlich um 5,9 Prozent teurer werden.
Der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) drängte angesichts der geplanten Erhöhungen auf eine Entkoppelung des Gaspreises vom Ölpreis. Es gebe keinen vernünftigen Grund, warum der Gas- noch an den Ölpreis gekoppelt sein sollte, sagte VEA-Vorstandsmitglied Manfred Panitz. »Die Preisbindung ist ein Relikt aus den 60er Jahren und völlig überholt.« Heute habe das Gasgeschäft mit dem Ölmarkt praktisch nichts mehr zu tun. »Die Koppelung bringt nur kräftige Gewinne für die Energieversorger und ständig steigende Rechnungen für die Verbraucher.«
(AP/jW)
Der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) drängte angesichts der geplanten Erhöhungen auf eine Entkoppelung des Gaspreises vom Ölpreis. Es gebe keinen vernünftigen Grund, warum der Gas- noch an den Ölpreis gekoppelt sein sollte, sagte VEA-Vorstandsmitglied Manfred Panitz. »Die Preisbindung ist ein Relikt aus den 60er Jahren und völlig überholt.« Heute habe das Gasgeschäft mit dem Ölmarkt praktisch nichts mehr zu tun. »Die Koppelung bringt nur kräftige Gewinne für die Energieversorger und ständig steigende Rechnungen für die Verbraucher.«
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit