Zum Inhalt der Seite

Landesbanken in der Klemme

Hamburg. Vielen Landesbanken drohen einem Spiegel-Bericht zufolge weitere dreistellige Millionenverluste. Preise und Bewertungen von verbrieften Forderungen, mit denen die Institute ihre Bilanzen aufgebläht hätten, seien in den ersten beiden Monaten dieses Jahres noch einmal um bis zu 90 Prozent gesunken, berichtete das Nachrichtenmagazin in seiner neuen Ausgabe. Betroffen sind demnach die HSH Nordbank, die BayernLB und die WestLB.

Durch Spekulationen mit faulen US-Immobilienkrediten stand bereits die SachsenLB kurz vor dem Aus und wurde letztlich durch ein Zusammengehen mit der Landesbank Baden-Württemberg gerettet.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!