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Porsche will VW nicht voll übernehmen

Stuttgart. Das Familienunternehmen Porsche will beim Volkswagenkonzern nicht komplett das Ruder übernehmen. Der Sportwagenbauer dementierte am Montag in Stuttgart einen Pressebericht vom Wochenende. Spekulationen, wonach Porsche seinen Anteil auf 75 Prozent erhöhen wolle, würden die Realitäten in der Aktionärsstruktur von VW übersehen. Da das Land Niedersachsen als zweiter Großaktionär mehr als 20 Prozent an Volkswagen halte, sei die Wahrscheinlichkeit äußerst gering, die für eine Aufstockung auf 75 Prozent notwendigen Aktien aus dem Streubesitz zu erwerben, hieß es.

Hintergrund der aktuellen Medienberichte seien offenbar Gedankenspiele von Analysten und Investoren, erklärte Porsche weiter. Der Stuttgarter Sportwagenbauer hält zurzeit knapp 31 Prozent am größten Automobilkonzern Europas, will seinen Anteil aber auf über 50 Prozent aufstocken. Mit einer Zustimmung der Kartellbehörden dazu wird in einigen Monaten gerechnet. Noch wehrt sich Porsche gegen eine Neufassung des VW-Gesetzes, in der das Quasi-Vetorecht des zweiten Großaktionärs Niedersachsen festgeschrieben werden soll. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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