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Continental baut weiter ab

Düsseldorf. Beim Autozulieferer Continental stehen weitere Werke zur Disposition. »Wir haben weltweit 200 Standorte in 36 Ländern. Sicherlich benötigen wir nicht alle Standorte«, sagte Conti-Chef Manfred Wennemer der Wirtschaftswoche. Schließungen seien nicht ausgeschlossen. Als Zeitraum nannte Wennemer die kommenden drei bis fünf Jahre.

Bereits Ende Februar hatte Continental angekündigt, trotz eines milliardenschweren Rekordgewinns weitere 2500 Arbeitsplätze in Deutschland streichen zu wollen. Auch betriebsbedingte Kündigungen schloß Wennemer damals nicht aus, was bei der IG Metall für Empörung sorgte. Bei Siemens VDO wurden nach Übernahme durch Continental nach dessen Angaben von Februar seit vergangenen Sommer bislang 1800 Arbeitsplätze vernichtet.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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