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Steuergeschenk in Form von Ausbildungsbonus

Berlin. Mit einem Ausbildungsbonus will die Bundesregierung bis 2010 insgesamt 100 000 Ausbildungsplätze für »schwervermittelbare Jugendliche« schaffen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Demzufolge soll ein Bonus von maximal 6000 Euro an Betriebe ausgezahlt werden, die Jugendliche, die schon länger auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind bzw. die keinen oder nur einen niedrigen Schulabschluß haben, einstellen. Die Linke kritisierte die Maßnahme als »Steuergeschenk an Unternehmen trotz jahrelanger Ausbildungsverweigerung«. Es sei »das denkbar ungeeignetste Instrument, um jungen Menschen ein Recht auf einen Ausbildungsplatz zu sichern«, so die bildungspolitische Sprecherin Nele Hirsch.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2008, Seite 2, Inland

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