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15.02.2008
- → Feminismus
Berlinale-Preis für Malalai Joya
Berlin. Die afghanische Politikerin und Bürgerrechtlerin Malalai Joya hat den diesjährigen International Human Rights Award erhalten, der im Rahmen der Berlinale von der Initiative Cinema for Peace vergeben wird. Dies berichtete das Internetportal Weltexpress am Dienstag. Joya wurde für den Film »Enemies of Happiness« ausgezeichnet, der ihre Arbeit für Menschenrechte und eine friedliche und demokratische Entwicklung ihres Landes dokumentiert – die sie unter Lebensgefahr leistet.
Heike Hänsel, Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag, gratulierte Joya und appellierte an den Bundestagsausschuß für Menschenrechte, Joya in das Schutzprogramm »Parlamentarier schützen Parlamentarier« aufzunehmen. Die Linke bietet die Möglichkeit, den Film zu sehen und anschließend mit Malalai Joya zu diskutieren. Die Veranstaltungen beginnen am heutigen Freitag um 19.30 Uhr im Kino Babylon in Berlin-Mitte (Rosa-Luxemburg-Str. 30), am Samstag um 19 Uhr im Tübinger Kino Arsenal (Am Stadtgraben 33) und am Sonntag um 19.30 Uhr im Freiburger Café Velo (Wentzinger Str. 15).
(jW)
Heike Hänsel, Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag, gratulierte Joya und appellierte an den Bundestagsausschuß für Menschenrechte, Joya in das Schutzprogramm »Parlamentarier schützen Parlamentarier« aufzunehmen. Die Linke bietet die Möglichkeit, den Film zu sehen und anschließend mit Malalai Joya zu diskutieren. Die Veranstaltungen beginnen am heutigen Freitag um 19.30 Uhr im Kino Babylon in Berlin-Mitte (Rosa-Luxemburg-Str. 30), am Samstag um 19 Uhr im Tübinger Kino Arsenal (Am Stadtgraben 33) und am Sonntag um 19.30 Uhr im Freiburger Café Velo (Wentzinger Str. 15).
(jW)
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