Zum Inhalt der Seite

Irak: Autobomben gegen Clanchefs

Bagdad. Bei einem doppelten Autobombenanschlag auf sunnitische Clanführer sind am Montag in Bagdad mindestens 14 Menschen getötet worden. 45 Personen wurden verwundet, wie ein Militärsprecher mitteilte. Mehr als ein Dutzend Fahrzeuge wurden bei den beiden Explosionen zerstört. Der irakische Militärsprecher Brigadegeneral Kassim Al Mussawi erklärte, Ziel des Anschlags sei ein Gebäude gewesen, in dem sunnitische Clanchefs zusammenkamen, die sich dem Kampf der USA gegen Al-Qaida und »Rebellenorganisationen« angeschlossen haben. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2008, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!