Zum Inhalt der Seite

Scotland Yard zu Mord an Bhutto

Islamabad. Die ermordete pakistanische Oppositionsführerin Benazir Bhutto ist laut einem Untersuchungsbericht von Scotland Yard bei ihrer Wahlkampfveranstaltung durch die Wucht der Explosion getötet worden. Kurz zuvor abgefeuerte Schüsse waren nicht die Todesursache, wie aus dem am Freitag vorgelegten Bericht hervorgeht. Die Ergebnisse stützen die Darstellung der pakistanischen Regierung. Bhuttos Pakistanische Volkspartei (PPP) widersprach am Freitag dem Untersuchungsergebnis und beharrte darauf, daß die frühere Regierungschefin an einer Kugel starb. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2008, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!