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Geld im Spiegel

Der Chefredakteur des Spiegel und Herausgeber von »Spiegel TV«, Stefan Aust, geht weiter gerichtlich gegen seine Kündigung zum Jahresende vor. Bei einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Hamburg habe zwischen den Parteien keine Einigung erzielt werden können, erklärte eine Gerichtssprecherin am Montag. Für den 7.Mai beraumte die zuständige Richterin einen Termin zur Verhandlung über Austs Kündigungsschutzklage an. Er ist der Auffassung, daß sein Vertrag mit dem Spiegel-Verlag frühestens zum 31. Dezember 2010 gekündigt werden könne. Bei »Spiegel TV« geht es demnach sogar um eine Vertragslaufzeit bis 2013.

Laut Arbeitsgericht verhandeln beide Seiten aber auch weiter außergerichtlich. Daher sei noch unklar, ob der Verhandlungstermin im Mai überhaupt erforderlich werde. Die Spiegel-Gesellschafter hatten im Herbst auf Initiative der Mitarbeiter-Vertreter beschlossen, Austs Vertrag nicht über den 31. Dezember 2008 hinaus zu verlängern. Aust ist seit 1994 Chefredakteur des Magazins. 1988 war er Mitbegründer von »Spiegel TV«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2008, Seite 12, Feuilleton

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