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Milliardenschäden nach Schneechaos in China

Peking. In China haben die Behörden eine erste Bilanz des dramatischen Kälteeinbruchs und tagelanger verheerender Schneestürme gezogen: Die Schäden für die Wirtschaft der Volksrepublik würden auf knapp 54 Milliarden Yen (rund fünf Milliarden Euro) geschätzt, sagte der Vizechef des Katastrophenschutzes, Zou Ming, am Freitag. Knapp 1,8 Millionen Menschen hätten ihr Zuhause verlassen müssen, 223000 Gebäude seien zerstört und 862000 weitere beschädigt worden. Auch Strom- und Telekommunikationsnetze seien schwer beschädigt worden. Nach offiziellen Angaben rollte der Verkehr in der Volksrepublik nach tagelangem Beinahe-Stillstand allmählich wieder an: Die Arbeit auf Bahnhöfen, Busbahnhöfen und Flughäfen kam wieder in Gang. Landesweit liefen rund 95 Prozent des Bahnverkehrs wieder, teilte das Eisenbahnministerium mit. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2008, Seite 1, Ausland

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