Leserbriefe
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Soziale Frage herausstellen
Ulla Jelpke geht »Aufstehen« nicht weit genug – aber das ist kein Grund, diese Bewegung abzulehnen. Wir brauchen zuerst mal eine Hegemonie in der öffentlichen Wahrnehmung. Der Mainstream setzt uns immer die Migrationsdebatte vor, und alle lassen sich darauf ein. Umfragen zufolge kommen soziale Fragen, die die Menschen bewegen (Arbeit, Lohn, Wohnung), an der ersten Stelle von dem, was die Menschen bewegt, und Migration läuft unter ferner liefen. Wenn »Aufstehen« die soziale Frage nach vorne bringt, dann ist das gut. Und wenn sich dann »da oben« was bewegt, dann ist es besser. Mit Bedenkenträgern kommt aber nix vorwärts.
Armin Christ
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Rasmus Ph. Helt, Hamburg