-
18.07.2016
- → Ausland
Serbien schickt Soldaten an Grenze
Belgrad. Die serbische Regierung hat beschlossen, gemischte Einheiten von Polizisten und Soldaten zur Grenzsicherung einzurichten. Das erklärte Ministerpräsident Aleksandar Vucic am Samstag bei einer Pressekonferenz in Belgrad. Serbien wolle nicht zum »Parkplatz« für Flüchtlinge werden, begründete Vucic die Entscheidung. Seit der Verschärfung der Grenzkontrollen in Ungarn habe sich die Zahl der Asylsuchenden in Serbien auf inzwischen 2.669 erhöht, die Mehrheit käme dabei aus Afghanistan und Pakistan. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
