Zum Inhalt der Seite

RWE bestreitet Insolvenzgefahr

Düsseldorf. RWE-Chef Peter ­Terium weist trotz hoher Schulden und Milliardenbelastungen aus dem Atomausstieg eine Pleitegefahr des Energiekonzerns zurück. »Unser Geschäft ist bis zum Ende des Jahrzehntes durchfinanziert – da brennt nichts an«, sagte der Manager der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Der nach E.on zweitgrößte deutsche Versorger hat lange Zeit vor allem auf Kohle- und Atomkraft gesetzt. Nun sind die Gewinne eingebrochen. RWE drücken Nettoschulden von 28 Milliarden Euro. (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!