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Gegründet 1947 Freitag, 16. April 2021, Nr. 88
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  • Daß es einem graut

    Hans Falladas letzter Roman »Jeder stirbt für sich allein« erstmals ungekürzt
    Von Franz Dobler
  • Wut im Bauch

    Das »ökologisch sensibilisierte«, aber sozialdarwinistische Bürgertum formiert sich: 20 Jahre nach ihrem Parteiaustritt legt Jutta Ditfurth eine hochaktuelle Abrechnung mit den Grünen vor
    Von Rainer Balcerowiak
  • Die reale Bewegung

    Braucht das Land neue Aufstandstheorien? Von Tiqqun zu Foucault und über ein paar Umwege auch wieder zurück
    Von Helmut Höge
  • Gegossenes Blei

    »Wir haben auf alles geschossen, was sich bewegte« – Norman G. Finkelstein über Israels Invasion in Gaza
    Von Jürgen Schneider
  • Aufklärung im braunen Nebel

    »Rechtsextremismus in Deutschland und Europa« bemüht sich um Fakten im Lügengebälk
    Von Gisela Sonnenburg
  • Wenn alle gehen

    Christiane Rothländer rekonstruiert die Biografie Karl Motesiczkys und leistet damit unter anderem einen wichtigen Beitrag zur bislang ungeschriebenen Geschichte der Sexpol-Bewegung
    Von Helmut Dahmer
  • Demokratisches Theater

    Heinrich Steinfest hat einen sehr lesenswerten Krimi zu »Stuttgart 21« geschrieben
    Von Thomas Wagner
  • Alles Pop, oder was?

    Im Ventil Verlag ist ein Sammelband über die »Möglichkeiten und Grenzen einer kritischen Praxis ­innerhalb der Populärkultur« erschienen
    Von Jürgen Schneiderbanger
  • Sündige selbstbewußt!

    Werner Schroeter schrieb, bevor er starb, noch rasch seine Memoiren
    Von Gisela Sonnenburg
  • Dinge von früher

    Olga Martynova zeichnet das ungeheuer dichte Porträt eines Jahrhunderts anhand zahlloser Erinnerungsfragmente
    Von Franziska Lüdtke
  • Der Traum vom »Niemandsland«

    Die letzten Jahre Erika Manns, geschildert aus der Sicht ihrer Lebensgefährtin Signe von Scanzoni
    Von Doris Hermanns
  • Lustbuben zu Pferde

    Nicht verrückt, nur schwul: Zwei Bücher zum 125. Todestag Ludwigs II. von Bayern
    Von Ambros Waibel
  • The finest M. C.

    Der Jazzmoderator Karlheinz Drechsel hat zu seinem 80. Geburtstag mit seinem Sohn ein Gespräch über seine Biographie geführt
    Von Arnold Schölzel
  • Gereizte Monologe

    Harald Schmidts Kolumnen führen zur Ausschüttung von Glückshormonen
    Von Klaus Bittermann
  • Das Mißgeschick

    Michael Cunninghams Roman über eine Krise, die sich zur Katastrophe ­auszuwachsen droht
    Von Barbara Bongartz
  • Grauer Wolf

    Wolf Wondratscheks »Geschenk« an seine Leser
    Von Martin Brinkmann
  • Eine alte Idee von Gott

    Philip Roth hat’s drauf: Auch im hohen Alter liefert der letzte lebende Vertreter der »Ostküstenschule« zuverlässig Qualität
    Von René Hamann
  • Das Blutbad von Altona

    Robert Brack versenkt sich in die Geschichte seiner Wahlheimat Hamburg und fördert Krimitaugliches zu Tage
    Von Gerd Bedszent
  • Ordnung im Chaos

    Mit »Chronic City« ist Jonathan Lethem der ganz große paranoide Wurf gelungen
    Von Frank Schäfer
  • Jeden Tag sterben

    Daniel Woodrell hat mit »Winters Knochen« einen Country Noir geschrieben
    Von Michael Saager
  • Ihr wart zu viele, ihr wart zwei

    Elfriede Jelinek lauscht Schuberts »Winterreise« und belauscht die Österreicher. Unter ihren Roman schreibt sie »Ein Theaterstück«
    Von André Weikard
  • Herzensangelegenheiten

    Kunst, Bemühtes, Bilderfluten und philosophischer Wortwitz in neuen Kinderbüchern
    Von Jana Frielinghaus
  • Wohin der Küchenkompaß zeigt

    »Frankreich. Die Küche, die wir lieben« ist nicht nur ein Kochbuch, sondern eine Liebeserklärung an die französische Lebensart
    Von Rainer Balcerowiak
  • In ordnungswidriger Situation

    »Ich mag, was stört«: Jorinde Reznikoff und KP Flügel haben die Pariser Kunstaktivistin Miss.Tic ­porträtiert
    Von Robert Mießner
  • GAU mit Ansage

    Experten warnten schon 2008 vor Gefährdung japanischer Reaktoren. Tokio wiegelt ab. China und Venezuela stoppen Atomprojekte.
    Von André Scheer
  • Die Putschloge

    Geheimorganisation Propaganda due hievte Silvio Berlusconi an die Macht.
    Von Gerhard Feldbauer

Wenn das Erschießen der Wildschweine funktioniert, haben wir vielleicht eine Lösung für unser Problem mit illegaler Einwanderung gefunden.

Virgil Peck, republikanischer Abgeordneter im US-Staat Kansas, in einer Diskussion über die Kontrolle der Wildschweinpopulation im Haushaltsausschuß des Repräsentantenhauses. Zitiert nach Spiegel online
  • Anders nicht zu haben

    Die Guten, die Bösen und die Häßlichen: Collagen von Gregor Kunz in der Galerie Mitte in Dresden.
    Von Gerd Adloff
  • Beinahe alles

    Da lacht der Global- Indie-Dance-Pop-Fan: Bei Rainbow Arabia hagelt es Hits.
    Von Michael Saager
  • Masse und Minderheit

    Eine Antwort auf Domenico Losurdo (Teil 1). Wie der Zweite Weltkrieg begonnen wurde.
    Von Kurt Pätzold
  • Pipi-Bier und Fanta vier

    »Beck’s Gold«: Wenn Mitläufer vorreiten, fließt zusammen, was zusammengehört.
    Von Wiglaf Droste
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht: die jW-Programmtipps