17.03.2011
Gereizte Monologe
Harald Schmidts Kolumnen führen zur Ausschüttung von Glückshormonen
Von Klaus Bittermann
In der Anleitung zum ultimativen Berlin-Roman empfiehlt Harald
Schmidt »einen gereizten Monolog über Gott und die Welt,
… denn hier läßt sich alles unterbringen, was man
als ökologisch interessierter Katholik im taumelnden
Kapitalismus über die Jahre so alles zusammengelesen
hat«. Als jemand, der im Hauptberuf Verleger ist, weiß
ich, daß manchmal ganze Bücher aus diesem gereizten
Monolog bestehen, den der Autor in spe mit einem Lektor
»disku...
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