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17.03.2011

Wut im Bauch

Das »ökologisch sensibilisierte«, aber sozialdarwinistische Bürgertum formiert sich: 20 Jahre nach ihrem Parteiaustritt legt Jutta Ditfurth eine hochaktuelle Abrechnung mit den Grünen vor

Von Rainer Balcerowiak
Vor rund 20 Jahren, im April 1991, hat Jutta Ditfurth die Grünen verlassen. Nachdem Thomas Ebermann, Rainer Trampert und andere profilierte Linke diesen Schritt bereits einige Monate zuvor vollzogen hatten, verlor die Partei mit Ditfurth ihre letzte Spitzenpolitikerin, die dezidiert antiimperialistische, antikapitalistische und radikalökologische Positionen vertrat. Die Austritte waren die einzig mögliche Konsequenz aus der bitteren Erkenntnis, daß die Entwicklung d...

Artikel-Länge: 7053 Zeichen

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