17.03.2011
Ordnung im Chaos
Mit »Chronic City« ist Jonathan Lethem der ganz große paranoide Wurf gelungen
Von Frank Schäfer
Man fragt sich nach der Lektüre von Jonathan Lethems neuem,
wieder sehr opulentem Roman »Chronic City«, was man da
eigentlich gelesen hat. Eine erkenntnistheoretische Spekulation?
Eine postmoderne Science Fiction? Eine Studie über die
Wirkungsweise von Paranoia? Eine Drogenvision? Ein
Gesellschaftsporträt des zeitgenössischen Manhattan? Oder
nichts von alledem? Wie bei einem Roman von Thomas Pynchon ist man
hinterher so schlau als wie zuvor – oder ...
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