Gegründet 1947 Dienstag, 26. März 2019, Nr. 72
Die junge Welt wird von 2173 GenossInnen herausgegeben
  • Kriegsdienst verweigert

    Friedensgruppen: Hunderte israelische Soldaten und Reservisten lehnten Einsatz im Libanon ab und blieben der Truppe fern. Mehrwöchige Arreststrafen verhängt.
    Von Rüdiger Göbel
  • Journalistischer Arm im Lügengeschäft

    Erst vergangenen Sonnabend haben wir Ihnen die beste Woche der Gutscheinkampagne gemeldet. Nun, dieses prima Ergebnis wurde bereits getoppt. Nicht alle freuen sich über das wachsende Interesse an dieser Zeitung.
    Von Dennis Gabriel
  • Kampf ums Wasser

    UNO warnt vor Versorgungsproblemen: Umweltschützer, Entwicklungs­helfer und industrielle Lobbygruppen treffen sich in Stockholm zur jährlichen »Weltwasserwoche«.
    Von Wolfgang Pomrehn
  • Traumhafte Renditen locken

    Trinkwasser ist knapp, aber jeder braucht es. Ideale Bedingungen also für ein gutes Geschäft. RWE drängt nun auf Privatisierung.
    Von Wolfgang Pomrehn
  • Märchenschloß bald privat?

    Linkspartei-Bürgermeister im sächsischen Liebstadt will öffentlich genutztes Schloß an privaten Investor verkaufen. Bürgerbegehren soll den Deal verhindern.
    Von Jörn Boewe
  • Politik für den Kiez

    Topfunktionäre des Hamburger CDU-Schillpartei-Senats pflegten ein sehr spezielles Verhältnis zur organisierten Kriminalität.
    Von Andreas Grünwald
  • Ein-Euro-Jobber als Straßenfeger

    Der Mißbrauch von Ein-Euro-Jobs nimmt immer groteskere Formen an. Jetzt sollen in Hamburg Erwerbslose sogar regelmäßig den Jungfernstieg schrubben.
    Von Niels Stecker
  • Nach uns die Sintflut

    Nach uns die Sintflut. Die Träume und Alpträume der Neocons in den USA und die Folgen ihrer Politik und Kriege.
    Von Mumia Abu-Jamal
  • Keine Gefahr aus Teheran

    Brief US-amerikanischer Exgeneräle an Präsident Bush: Kriegsvorbereitungen gegen Iran einstellen: Dialog statt Konfrontation.
    Von Rainer Rupp
  • ETA konstatiert »tiefe Krise«

    Schreiben der Untergrundorganisation in baskischer Zeitung. Vorwürfe von Otegi gegen Madrider Regierung.
    Von Ingo Niebel

Zitat des Tages

Das war keine Totalabsage.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Christian Schmidt (CSU), am Freitag im Deutschlandfunk zur Aussage seines Parteichefs Edmund Stoiber, die Bundeswehr dürfe sich im Nahostkonflikt nicht militärisch engagieren
  • Süden formiert sich

    Indien, Brasilien und Südafrika wollen die trilaterale Kooperation intensivieren.
    Von Pranjoy Guha Thakurta/IPS
  • Echt grass!

    Weshalb ich, obwohl ich das deutsche Elend seit Jahren flächendeckend erkunde, noch nie in Lübeck war, wurde mir klar, als ich kürzlich zum erstenmal in die Ostseestadt fuhr.
    Von Jürgen Roth
  • Rührt euch! Zwei Werbeblechtrommler

    Du kaufst jetzt Günter Grass, sonst setzt es was!« Auf diesen Kern brachte in 80ern Otto Waalkes das aggressive Literaturmarketing.
    Von Alex Kolodziejczyk
  • Der Traum ist nicht aus

    »Träume verwehn, wenn niemand da ist, der sie träumen will«, hatte er auf seinem letzten Album »Himmel& Hölle« gesungen. Das Modell eines Lebens in Freiheit: Zum 10. Todestag von Rio Reiser.
    Von Hollow Skai
  • Leserbriefe

    »Die Zukunft der abhängig Beschäftigten ist im Kapitalismus eben prekär.«.
  • An Ulbricht gescheitert

    Der XX. Parteitag der KPdSU und das Reformprojekt von Wolfgang Harich. Ein neues Buch von Siegfried Prokop über 1956 und die DDR-Intelligenz.
    Von Werner Röhr
  • Brief an Petra Pau

    Wolfgang Dreßen, Mitglied im Landesvorstand der Linkspartei.PDS NRW und Leiter der Arbeitsstelle Neonazismus an der FH Düsseldorf, schrieb am Freitag an Petra Pau.
  • Steigerung des Mehrwerts

    Das Kapital hat verschiedene Möglichkeiten, das Mehrprodukt wachsen zu lassen, ohne in gleichem Maß mehr Arbeitskräfte zu beschäftigen.
    Von Karl Marx
  • Der Schwarze Kanal: Im Altersheim

    Wider die intellektuelle Gerontokratie – Ein Plädoyer für weniger Grass und mehr Nahost in der Debatte«, bilanzieren Eva Menasse und Michael Kumpfmüller diese Woche in der Süddeutschen den Altweibersommer.
    Von Jürgen Elsässer
  • Zwischen Niemandsland und Vier-Sterne-Hotel

    Wie libanesische und palästinensische Flüchtlinge in Syrien unterkamen. Weit über 200000 Menschen flohen während des Libanon-Kriegs ins Nachbarland.
    Von Hans-Martin Gloël, Damaskus
  • Angriffe auf Flüchtlinge

    Über eine Million Menschen flüchteten innerhalb des Libanons. Hunderttausende kamen in Syrien unter oder wurden in ihre Herkunftsländer evakuiert. Eine Bilanz.
    Von Raoul Wilsterer
  • Die abgetrennte Hand des Messerschmitt-Piloten

    Billy Childish gilt seit dreißig Jahren als Underground-Legende. Die Geschichte ist ein Auszug aus seinem vierten, bislang unveröffentlichten Roman »The Idiocy of Ideas«.
    Von Billy Childish
  • Über Claudius Seidl

    Peter Hacks hat einmal treffend bemerkt, daß große Kunst auch den Deppen gefällt, die sie gar nicht kapieren.
    Von Reinhard Jellen
  • Postprandial

    Ich bin so hunde-hundemüde. Soll Duschvorhangringe suchen. So viele Leute hier. Ein hin und her. Mein Schwippschwager erscheint mir.
    Von Klaus Charbonnier