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Suizid wegen Zwangsräumung?

Frankfurt (Oder). Der tödliche Fenstersturz eines »Hartz-IV«-Empfängers beschäftigt den Hauptausschuß der Stadt Frankfurt (Oder). Der »tragische Vorfall muß lückenlos aufgeklärt werden«, sagte Oberbürgermeister Martin Patzelt (CDU) am Freitag. Deshalb habe er den Geschäftsführer der städtischen Wohnungswirtschaft, Ronald Schürg, in die Sitzung am 28. August eingeladen. Dieser solle darlegen, wie das Unternehmen mit Zwangsräumungen seiner Mieter umgeht. Nach Angaben der Polizei war der 34jährige am Mittwoch »ohne Einwirkung Dritter aus dem Fenster gefallen«. Seine Wohnung habe zwangsgeräumt werden sollen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2006, Seite 2, Inland

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