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31.01.2006

Hahn ohne Kopf

Ein Selbstmordattentat braucht keinen Islamismus: »Caché«, der neue Film von Michael Haneke

Von Peer Schmitt
Ein Schnitt mit dem Rasiermesser durch die Kehle, kompromißlos von eigener Hand. Blut spritzt an die Wand, ein Mann fällt zu Boden. Ein anderer Mann steht daneben, schockiert zunächst. Er faßt sich, schiebt den Selbstmörder beiseite und verläßt das Zimmer, das von einer versteckten Videokamera in einer Halbtotalen erfaßt wird. Dieser Selbstmord steht im Zentrum von Michael Hanekes neuem Film »Caché«. Der Selbstmord, dessen Zeuge zu sein man gezwungen wird, als e...

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