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Kreuzberger Notizen

  • 23.06.2017
    Kreuzberger Notizen
    Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa
    Abo Am 1. April 1905 erlangte der Bauplan Gültigkeit. Carl von Thielen starb kurz vor Baubeginn, mit seinem trotzigen »Gebaut wird er doch!« behielt er recht.
    Von Eike Stedefeldt
  • 09.06.2017
    Kreuzberger Notizen
    Kammergericht in der Lindenstraße (1734/35), Kreuzbergs ältestes...
    Königlich Preußische Messbildanstalt
    Abo In der Alten Jakobstraße / Bei dem biergefüllten Glase / Saßen zweiundzwanzig Mann, / Samt und sonder schlechte Christen, / Atheisten, Kommunisten ...
    Von Eike Stedefeldt
  • 26.05.2017
    Kreuzberger Notizen
    Nun schalten Sie mal ab bei seinem Timbre! Ari Shapiro
    Stephen Voss/NPR
    Abo Wenn ich nicht in den Schlaf zurückfinde, schalte ich das Radio an. Leider werden auf 97,7 MHz im Dunkeln Beiträge aufgewärmt, die schon bei Tage das Licht besser gescheut hätten
    Von Eike Stedefeldt
  • 28.04.2017
    Kreuzberger Notizen
    »Gewaltiger Kubus« – Bundesministerium für wirtschaftliche Zusam...
    Britta Pedersen/dpa
    Abo Das Europahaus, dessen Grundsanierung 2018 enden soll, fand hier auch darum 19 Jahre lang nur am Rande Erwähnung, weil Adenauer den Südostflügel dem postnazistischen Bund der Vertriebenen überlassen hatte.
    Von Eike Stedefeldt
  • 31.03.2017
    Kreuzberger Notizen
    Modellbaukasten der Westberliner Wohnberatungsstelle, 1960er Jah...
    Fotograf: Armin Herrmann/Werkbundarchiv Museum der Dinge Berlin
    Abo Annonciert wird: »Der Jour fixe dient einem regelmäßigen, informellen Austausch zwischen den MuseumsmitarbeiterInnen, dem Publikum und geladenen Gästen ...
    Von Eike Stedefeldt
  • 17.03.2017
    Kreuzberger Notizen
    »Eine Wohneinheit, die ein Tiny House ist« (für über 15 Euro Mie...
    Paul Zinken/dpa-Bildfunk
    Abo Das Geschäft des Wahl-Kreuzbergers Van Bo Le-Mentzel ist unverändert das mit der Armut – und Wikipedia ein probates Marketingtool: »Sein Projekt 100-Euro-Wohnung ist eine Wohneinheit, die ein Tiny House ist ...«
    Von Eike Stedefeldt
  • 03.03.2017
    Kreuzberger Notizen
    Afolabi Sotunde/Reuters
    Abo Entkräftet von einem Festakt der Marke »Geriatrischer Abend« schaffe ich es freitags nicht mehr vor null Uhr vom Kino International zum Checkpoint Charlie und erflehe hinter der Jannowitzbrücke Nachtasyl.
    Von Eike Stedefeldt
  • 17.02.2017
    Kreuzberger Notizen
    Lee Jae-Won/Reuters
    Abo Wer war Woldemar Bargiel? Zeitlebens und mehr noch postum musste er sich und seine Musik über Dritte ausweisen lassen
    Von Eike Stedefeldt
  • 03.02.2017
    Kreuzberger Notizen
    Leider nur an der Schwelle zu einer mutigen Inszenierung: »Und G...
    www.und-gad-ging-zu-david.de
    Abo Das Stück »Und Gad ging zu David« ist eine Bühnenadation der Memoiren des 1923 in Berlin geborenen Gad Beck. Aber keine so tolle. Hereinspaziert, wir zeigen euch Homosexuelle!
    Von Eike Stedefeldt
  • 20.01.2017
    Kreuzberger Notizen
    Know your enemy: Berliner »Karriereberatungsbüro« im Herbst
    Bastian Fischer/dpa-Bildfunk
    Abo Eigentlich hatte ich Ihnen letzten September in Sachen »Die Wehrsportgruppe Leyen gibt kein Pardon!« die Parole »Schwarzbraun ist die Haselnuss« nicht anvertraut, damit Sie schweigen wie ein Zinksarg.
    Von Eike Stedefeldt
  • 06.01.2017
    Kreuzberger Notizen
    Früher meinte das etwas am Computer: Eine Schnittstelle (dreier ...
    Gregor Fischer/dpa-Bildfunk
    Abo Dass biedere kleine Immobilienjäger eher mit Pekuniärem denn mit ästhetischer Bildung gebenedeit sind, lässt sie für normale Wohnzwecke untaugliche Balkonbänder bestaunen wie Kinder den Lichterbaum.
    Von Eike Stedefeldt
  • 23.12.2016
    Kreuzberger Notizen
    »Hinter dieser Tür passiert es!« Christopher Isherwood und W.H. ...
    wikimedia.org/Commons/public domain
    Abo Wovor immer dich deine Mutter gewarnt hat, hinter dieser Tür passiert es! Bei acht Minuten, 36 Sekunden gibt es kein Zurück mehr für den Titelhelden von »Christopher and His Kind«
    Von Eike Stedefeldt
  • 09.12.2016
    Kreuzberger Notizen
    Es rumorte gar sehr: Pickelhaube der preußischen Gendarmerie
    wikimedia commons
    Abo Vor 170 Jahren rumort es gar sehr in Preußen. Das liberale Bürgertum erstickt in der geistigen Enge des Militärstaats, das gemeine Volk in Armut, Hunger und Wohnelend.
    Von Eike Stedefeldt
  • 11.11.2016
    Kreuzberger Notizen
    Abo Beim Servieren meines Frühstücks erklärt die rothaarige Frau den undefinierbaren Inhalt diverser Schnapsgläser und Glasschälchen
    Von Eike Stedefeldt
  • 28.10.2016
    Kreuzberger Notizen
    Abo Die Entdeckung des Eros, der man die über vier Dekaden gültige Distanz zwischen Sonne und Erde verdankte, war übrigens schon Witts zweite
    Von Eike Stedefeldt
  • 16.09.2016
    Kreuzberger Notizen
    Tempelhofer Feld, vormals Truppenübungsplatz mit Militärarrestan...
    Sophia Kembowski/dpa-Bildfunk
    Abo Auf dem Weg zur – noch ’n Jeneral – Gneisenaustraße passiert man erneut Kasernenreste; hier lagen berittene Einheiten
    Von Eike Stedefeldt
  • 19.08.2016
    Kreuzberger Notizen
    Terrorgruppe gratuliert: Unangemeldetes Konzert zum 36. Geburtst...
    Florian Schuh/dpa-Bildfunk
    Abo »Es war schon immer auch spießig. Dazu unvernünftig und pubertär«, attestiert Wolfgang Müller, einst Sänger der Band Die tödliche Doris, dem SO36
    Von Eike Stedefeldt
  • 05.08.2016
    Kreuzberger Notizen
    Abo Der Maler Helmut Diekmann wird langsam der Vergessenheit entrissen. 48 Jahre nach seinem Freitod erzielen die Werke des Kreuzberger Bo­he­mi­en neuerdings immerhin vierstellige Beträge.
    Von Eike Stedefeldt
  • 22.07.2016
    Kreuzberger Notizen
    Das Ehrengrab ist weg, das Denkmal für Adolf Diesterweg bleibt
    wikimedia.org/Commons/Bruhaha/CC BY-SA 3.0
    Abo Der Ingenieur, den man »am Mittwoch, den 11., Vormittags 10 Uhr, von der Leichenhalle des Jerusalemer Kirchhofes in der Bellealliancestraße aus« zu Grabe zu tragen gedenkt, hat eine Infrastruktur verantwortet, mit deren Hilfe sein Sterben abzuwenden gewesen wäre.
    Von Eike Stedefeldt
  • 08.07.2016
    Kreuzberger Notizen
    Abo Einen für wenige Silbergroschen vorm Roten Tod zu retten, versprachen am 8. Juli 1866 diverse Annoncen. Eines der »Präservativ-Mittel gegen Cholera« war recht simpel. »Frischer Holz-Theer zum Reinigen der Luft in den Zimmern ...«
    Von Eike Stedefeldt