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Unter Argentiniens ultrarechtem Präsidenten Milei steht die Auslieferung des früheren Mitglieds der Roten Brigaden an Italien wieder auf der Tagesordnung. Immerhin darf der 73jährige wieder in den Hausarrest.
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Die zerstrittenen linken Kandidaten kommen laut einer jüngsten Umfrage zusammen nur noch auf insgesamt 20 Prozent – bei den Wahlen am 17. August wird wohl die Rechte gewinnen.
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In Bogotá herrscht Krisenstimmung: Präsident Petro kanzelt seine Minister ab und bildet das Kabinett um. Der Chef der ELN widerspricht dessen Darstellung zur Beendigung der Friedensverhandlungen.
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Gegen den linken Expräsidenten laufen Verfahren wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger. Der Angeklagte sieht dahinter ein politisches Motiv und verweist auf den Machtkampf mit seinem früheren Mitstreiter Arce.
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Mexikos Präsidentin ist gut drei Monate im Amt und konzentriert sich mit dem von ihr mehrheitlich weiblich besetzten Kabinett auf Reformen zugunsten von Frauen und Indigenen. Außenpolitisch agiert sie pragmatisch.
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Der US-Konzern muss sich wegen der Herkunft verarbeiteter Mineralien vor Gerichten in Frankreich und Belgien verantworten. Die DR Kongo versucht durch die Klage die gegnerische M23-Miliz zu schwächen.
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In den 70er und 80er Jahren soll Volkswagen do Brasil auf einer riesigen Hazienda 300 Arbeiter wie Sklaven gehalten haben. Staatsanwaltschaft klagt nun auf Schadenersatz.
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Die Kleinbauernbewegung »Via Campesina« kritisiert das Mercosur-Abkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Wirtschaftsbock um Argentinien und Brasilien. Nur transnationale Großproduzenten würden profitieren.
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Der Megahafen Chancay unweit von Lima in Peru ist der US-Administration ein Dorn im Auge. Sie will den Warenumschlag mit drastischen Strafzöllen belegen – und damit Chinas Einfluss in Lateinamerika blockieren.
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Das neue »Gesetz zum Schutz der nicaraguanischen Bevölkerung vor Sanktionen und Aggressionen von außen« weitet Präsidentschaft aus und gibt der Staatsführung »koordinierende« Befugnisse.
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Die Anhänger von Evo Morales haben ihre Kampagne gegen die Regierung eingestellt. Das Oberste Gericht hat dem Expräsidenten unterdessen eine weitere Kandidatur untersagt.